Frauke Böni

Ich kandidiere!

Meine Kandidatur als Stadtpräsidentin im zweiten Wahlgang

Die Entscheidung des amtierenden Stadtpräsidenten, Mark Eberli, auf einen zweiten Wahlgang zu verzichten, bedaure ich sehr. Es stimmt mich nachdenklich, dass seine Verdienste und sein grosses Engagement für unsere Stadt in den vergangenen 20 Jahren im aktuellen Wahlkampf wenig Wertschätzung erfahren haben.

Ich bin davon überzeugt, dass Bülach und die Bevölkerung am 14. Juni eine echte Auswahl mit starken und kompetenten Persönlichkeiten verdienen. Diese Auswahl ermögliche ich mit meiner Kandidatur. Bei meiner Wahl zur Stadträtin am 8. März konnte ich mit Abstand die meisten Stimmen der Wählerinnen und Wähler auf mich vereinen. Dieser Umstand sowie die Tatsache, dass zahlreiche leere Stimmzettel eingelegt wurden, ermutigen mich, im zweiten Wahlgang für das Stadtpräsidium zu kandidieren.

Als parteilose Stadträtin habe ich in meiner ersten Legislatur das Ressort Soziales und Gesundheit erfolgreich geführt. Dabei hatten Werte wie Offenheit, Weitblick, Toleranz und Teilhabe einen hohen Stellenwert. Die Zusammenarbeit mit Parlament, Kommissionen und Behörden war stets von einem offenen, effizienten und zielführenden Austausch geprägt. Auch als Stadtpräsidentin werde ich mich dafür einsetzen, dass Bülach eine lebenswerte Stadt für alle bleibt. Dabei verfolge ich eine Politik des Respekts, der Wertschätzung und des Miteinanders.

Auf Bülach warten in den kommenden Jahren zahlreiche Herausforderungen. Dazu gehören laufende Infrastrukturprojekte in Sport und Kultur sowie deren anspruchsvolle Finanzierung. Die Stadt- und Zentrumsentwicklung erfordert ein gutes Zusammenspiel der beteiligten Akteure, das ich eng begleiten möchte. Auch beim Thema Wohnraum stehen wir erst am Anfang einer anspruchsvollen Diskussion. Darüber hinaus setze ich mich für eine konstruktive Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden ein, um Synergien zu nutzen. Nach einer Phase starken Wachstums möchte ich unsere Stadt in der nächsten Legislatur gezielt durch eine Phase der Konsolidierung führen.

Um all dies zu meistern, ist es entscheidend, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln – nah bei den Menschen und mit einem klaren Blick auf das Machbare. Dafür braucht es die kompetente Unterstützung einer gut funktionierenden Verwaltung. Ich setze auf klare Strategien, Vertrauen, einen wertschätzenden Umgang sowie auf eine Führung mit klarer Rollen- und Aufgabenteilung und eine positive Kommunikation. All dies ist mir in der vergangenen Legislatur in meinem Ressort wiederholt gelungen, beispielsweise bei den Themen Alter, Familie, Jugend und frühe Förderung.

In die kommenden Herausforderungen bringe ich meine Erfahrungen sowie meine Haltung und Werte ein – ohne Vorbelastungen, Interessenkonflikte oder Hypotheken aus früheren Amtsperioden. Darum nehme ich diese Herausforderungen gerne an.

Frauke Böni
Medienmitteilung, 18. März 2026